Wissenschaftliche
Tests haben erwiesen, dass das Hören von Musik eine Schmerz und
Angstlinderung bewirken kann.
Während der
zahnärztlichen Behandlung dürfen Sie gerne Ihre
Lieblingsmusik
genießen.
Dazu stellen wir
Ihnen einen CD-Player und besonders lärmdämpfende „In Ear“ Kopfhörer zur
Verfügung, die das lästige oder angsteinflössende Bohrergeräusch
übertönen.
Besonders
empfehlenswert sind klassische Werke oder Entspannungsmusik, die
beruhigende Wirkung auf die Atmung, Psyche, Herz und Kreislauf haben.
Natürlich stellen
wir Ihnen auch gern unser umfangreiches CD- Musikprogramm zur Verfügung.
Wir können Ihnen in
unserer Praxis eine möglichst angst- und schmerzfreie Behandlung
anbieten.
Um eine völlige
Schmerzfreiheit zu schaffen ist jedoch eine lokale Betäubung
notwendig.
Manche Patienten haben
besonders vor der Spritze beim
Zahnarzt Angst.
Es gibt wirkungsvolle
Tricks und Behandlungsmöglichkeiten, Ihnen die Betäubung angenehmer zu
machen.
·
A) „Coca-
Colagel“ oder „Erdbeermarmelade“
(Wie wir
es während der Kinderbehandlung zu sagen pflegen.)
Mit dieser Paste,
welche auf das Zahnfleisch einmassiert wird, können wir auf Ihren Wunsch hin die
Einstichstelle oberflächlich betäuben, ohne dass Sie den gefürchteten
Einstich überhaupt bemerken (Oberflächenanästhesie).
·
B)
Betäubungsspray
Die Einstichstelle
wird kurz eingesprüht und betäubt in kurzer Zeit das Zahnfleisch
(Oberflächenanästhesie)
·
C)
Leitungsanästhesie
Bei der
Leitungsanästhesie wird das Betäubungsmittel in unmittelbare Nähe des
Nervs eingespritzt.
Dadurch werden die
Lippe, Wange, Nachbarzähne und Zunge vorübergehend für ca. 3- 4 Std.
betäubt.
·
D)
Intraligamentäre Anästhesie (Peripress-
Technik)
Diese Betäubung
erzielt man mit besonders feinen und dünnen Nadeln indem man sie direkt in
den Zahnhalteapperat, zwischen der Zahnwurzel und dem Knochen, des zu
behandelnden Zahnes setzt.
Der Vorteil für den Patienten:
·
Keine Betäubung der Lippen, Wangen, Nachbarzähne oder
Zunge
·
Kein Nadelstich durch das Zahnfleisch
(Schleimhaut)
·
Praktisch schmerzfreie Applikation (man verspürt ein
Druckgefühl)
·
Sofortiger Wirkungseintritt
·
E)
Infiltrationsanästhesie
Mit sterilen
Einwegkanülen wird das Zahnfleisch direkt an der Stelle des betreffenden
Zahnes oder der Zahnregion zuverlässig betäubt.
Patienten, die unter
sehr großen Ängsten leiden verordnen wir Medikamente, die die
Angstzustände minimalisieren (z.B. Tabletten oder Saft).
Hinzukommt, dass sie
die Wirkung der örtlichen Betäubung verstärken.
Diese Präparate nehmen
sie ca. 40- 60 min. vor der Behandlung ein.
Nach der Behandlung
sind Sie nicht mehr verkehrstüchtig und sollten deshalb eine Begleitperson
mitbringen die Sie sicher nach Hause fährt.
Der große Vorteil
dieser Medikamente besteht darin, dass Sie während der Behandlung
tatsächlich weniger körperlichen- bzw. nervlichen Stress erleben.